wenn auch seine Polardistanz grosser wäre alsdie Aequatorshöhe PZ. In diesem Fall würdedie kleinste Höhe in dem nördlichen Theildes Meridians Z O, die gröste in dem südlichenZH genommen. Da wäre also die Polhöhe_ i8o° —Hs-j-Ot _
— 9 °
o_ jl
(Hs-ot).
§• 4 .
Man hat Verzeichnisse von Fixsternen inwelchen ihre Abweichungen, wie Am angege-ben sind. Daraus findet man Pm = 90° — A m.Folglich kann man aus einer Mittagshöhe ei-nes Sterns On die Breite finden; man hatnehmlich für die Höhe unter dem Pol OP“On-j-Pn, und für eine Höhe über dem PolOP —Om—Pm, oder die Breite ist rr Höhedes Sterns + Polardistanz des Sterns. Wirddie Höhe des Sterns in dem südlichen Theildes Meridians genommen, so hat man HA~Hs — As oder =Hu-j-Au, oder die Aequa-torshöhe ist für einen Stern von nördlicherAbweichung — dem Unterschied, für einensüdlichen — der Summe der beobachteten Hö-he und der Abweichung. Für eine südlichePolhöhe oder Breite fände sich, wie manleicht aus der Figur sehen kann, die Aequa-torshöhe =: der Höhe des Sterns + Abwei-chung, wo das obere Zeichen bey nördlicherdas untere bey südlicher Abweichung ge-braucht wird. Wenn man eines Sterns Höhekennt, so weifs man auch seinen Abstandvom Scheitel oder Zenith, weil beyder Sum-me — go°; ferner ist AZ^go 0 —AH— der
Breite,