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Man sieht, dafs er, selbst noch in seinen lez-ten Schriften, sich mit diesen träumerischenSpeculationen so sehr gefällt, dafs er sie alsdie Seele und das Leben der Astronomie be-trachtet. Er hat die Excentricität der Erd-bahn, die Dichtigkeit der Sonne, ihre Parall-axe, und noch andere Resultate daraus herge-leitet, deren Ungenauigkeit ein Beweis vonden Irrthümern ist, denen man sich aussezt,wenn man sich von der durch die Beobachtungvorgezeichneten Bahn verirret.
Nachdem Kepler die Epicykeln, welcheCopernicus beybehalten hatte, zerstört,die Curve, welche die Planeten um die Sonnebeschreiben, bestimmt, und die Geseze ihrerBewegungen erkannt hatte , kam er demGrundsaze, woraus diese Geseze lierfliefsen,zu nahe, um ihn nicht zu ahnden. Die Un-tersuchung dieses Grunds'azes beschäftigte oftseine lebhafte Einbildungskraft; aber derZeitpunkt war noch nicht gekommen, diesenlezten Schritt zu machen , der eine tiefereKenntnifs der Mechanik und eine vollkomme-nere Geometrie erforderte. Indessen führtedie Verkettung der Wahrheiten Keplern,mitten unter seinen fruchtlosen Versuchen,und seinen zahlreichen Verirrungen , doch