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Darstellung des Weltsystems
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teil gemäfs seyn könnte, wandte er es auchauf die zwey unteren an, und so wurde erdurch eine falsche Anwendung des Grundsazesehr Gleichförmigkeit der Naturgeseze irre ge-führt, welcher, wenn er von der Entdeckungder Egypler über die Bewegungen des Mer-kurs und der Venus ausgegangen w äre, ihn aufdas wahre Weltsystem geleitet haben würde.

Wenn man vermittelst der Epicykeln denUngleichheiten der scheinbaren Bewegung derGestirne Genüge tliun kann, so ist es unmög-lich, zugleich auch die Veränderungen ihrerEntfernungen darzustellen. Zur Zeit des Pto-lemäus waren diese Veränderungen in Anse-hung der Planeten, deren scheinbare Durch-messer man damals nicht genau messen konnte,viel weniaer merklich. Aber die Mondsbeob-achtungen waren schon zureichend, ihm denIrrthum seiner Hypothesen zu zeigen, nachwelchen des Monds Durchmesser in der Erd-nähe bey den Quadraturen das Doppelte vonseinem Durchmesser in der Erdferne bey denSyzygien seyn würde. Die Bewegungen derPlaneten in der Breite brachten neue Verwir-rungen in sein System; jede neue Ungleich-heit, auf deren Entdeckung die Beobachtungs-kunst bey ihrer weiteren Vervollkommnung