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seine vornehmsten Feldlierrn sein Reich untersich, und Ptolemäus Soter erhielt Egyptenzu seinem Antheile. Seine Liebe zu den Wis-senschaften und seine Freygebigkeit zogeneine grofse Anzahl von Gelehrten aus Griechen-land nach Alexandria, der Hauptstadt seinerStaaten. Sein Sohn Ptolemäus Ph i 1 a de 1-phus, der Erbe seines Throns und seines Ge-schmacks, suchte sie durch besondere Begün-stigungen daselbst zu erhalten. Ein grofsesGebäude, (das Musüum ) worin sie Wohnungund Unterhalt fanden, scldofs eine Sternwarteund die berühmte Bibliothek ein, welche De-metrius Phalereus *) mit so vielem Fleifseund so grofsen Kosten zusammenbrachte. Siefanden hier die nöthigen Werkzeuge und Bü-cher, und ihre Nacheiferung wurde durch dieGegenwart des Fürsten erweckt, welcher oftkam, um sich mit ihnen über ihre Arbeitenzu unterhalten.
Aristyllus und Timocharis waren,etwa 3oo Jahre vor der christlichen Zeitrech-nung, die ersten Beobachter dieser neuenSchule. Durch ihre Beobachtungen der vor-nehmsten Fixsterne des Thierkreises wurde
*) Dies wird von vielen, namentlich auch vonBrückern, bezweifelt.