c3o i
des Gnomons und der geographischen Chartenzu, wovon jedoch die Egypter schon Kennt-nifs gehabt zu haben scheinen. Anaxago-ras wurde von den Atheniensern verfolgt,weil er die Lehren der ionischen Schule vor-getragen hatte. Man warf ihm vor, dafs erden Einflufs der Götter auf die Natur dadurchvernichte, dafs er ihre Erscheinungen unver-änderlichen Gesezen zu unterwerfen suche.Verbannt mit seinen Kindern verdankte er dieErhaltung seines Lebens blos den Bemühun-gen des Perikies, seines Schülers undFreundes, welchem es gelang, die Verwand-lung der Todesstrafe in eine Landesverweisungzu bewirken.
So hatte die Wahrheit, wenn sie sich aufder Erde vestsezen wollte , fast immer mitangenommenen Irrthümern zu kämpfen,welche mehr als einmal für die, welche siebekannt machten, traurige Folgen hatten.
Aus der ionischen Schule gieng der Stif-ter einer neuen noch viel berühmteren hervor.Pythagoras, geboliren zu Samos um dasJahr 590 vor der christlichen Zeitrechnungwar zuerst ein Schüler des Thaies. DieserPhilosophe gab ihm den Rath, nach Egyptenzu reisen, wo er sich in die Mysterien der