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Wenn man alle Ursachen betrachtet,welche das Gleichgewicht der Atmosphärestören, ihre grofse Beweglichkeit, die eineFolge ihrer Flüssigkeit und ihrer Federkraftist , den Einflufs der Kälte und Wärme aufihre Elasticität, die ungeheure Menge vonDünsten , die sie wechselsweise, aufnimmt,und wieder von sich giebt, endlich die Ver-änderungen, welche die Umdrehung der Erdein der relativen Geschwindigkeit ihrer Theil-chen blos dadurch hervorbringt, dafs sie nachder Richtung der Meridiane ihre Stellen ver-ändern ; so wird man sich über die Unbestän-digkeit und Veränderlichkeit ihrer Bewegun-gen nicht wundern, die sich schwerlich wer-den unter sichere Geseze bringen lassen.
Dreyzehntes Kapitel.
Von dem Vorrücken der Nacht gleichen und demWanken der JErdaxe.
Alles ist in der Natur verbunden, und ihreallgemeinen Geseze verknüpfen auch Erschei-nungen mit einander, die nicht in der gering-sten Verbindung zu stehen scheinen. So ver-ui-sacht die Umdrehung des Erdspliäroids dieAbplattung desselben an den Polen, und diese
Abplat-