dem Maafse abnimmt, als man sich über derOberfläche der Erde erhebt, so ist die Höheder Atmosphäre viel gröfser.
Um die alleemeinen Gesetze des Gleich-gewichts einer durch was immer für Kräfteeetriebenen flüssigen Masse zu erhalten, wol-len wir bemerken, dafs jeder Punkt im In-nern dieser Masse einen Druck leidet, wel-cher bey der Atmosphäre durch die Barome-terhöhe gemessen wird, und den man fürjede andere Flüssigkeit auf eine ähnliche Artbestimmen kann. Betrachtet man jedes Theil-chen als ein unendlich kleines rechtwinklich-tes Parallelepipedon, so wird der Druck derumgebenden Flüssigkeit auf die Seitenflächen,dieses Parallelepipedons lothreclit seyn, wel-ches bestrebt seyn wird, sich, vermöge desUnterschieds der Pressungen, welche die Flüs-sigkeit auf zwey entgegengesetzte Flächenausübt, in einer auf jede Fläche lothrechtenRichtung zu bewegen. Aus diesen Unter-schieden der Pressungen gehen drey auf ein-ander lotlrrechte Kräfte hervor, die man mitden übrigen Kräften ,' w r elche das -flüssigeTheilchen sollicitiren , zusammen verbindenmufs. Da also dieses Theilchen , vermögealler dieser Kräfte, inr Gleichgewichte seyn
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