Alle Körper, die wir ans dem vesten Zu-stande in den flüssigen versetzen können, zei-gen ähnliche Erscheinungen, aber die Tempe-ratur, wobey ihr Schmelzen anfängt, ist fürjeden derselben sehr verschieden. Quecksil-ber z. B. wird, wie man sich durch die Erfah-rung versichert hat, gegen den 40 Grad unterdem Nullpunkte vest. Es fängt an flüssig zuwerden bey eben diesem Grade, esgerätliinsKochen bey der Temperatur von 376 Graden,und bey dem Drucke einer Quecksilbersäulevon 2f Fufs, so dafs bey diesem Drucke derAtmosphäre der Raum der Temperatur zwi-schen dem Schmelzen und Kochen, welcherfür das Wasser 100 Grade beträgt, für dasQuecksilber sich bis auf 416 Grade beläuft.
Es giebt Körper , die gar nicht flüssigwerden können , auch durch die grösstenGrade der Hitze , die wir hervorzubringenvermögen; es giebt aber auch andere, wel-che die gröfste Kälte, jlie sie auf der Erdeausstehen , nicht in den veslen Zustand ver-setzen kann. Von der Art sind die Flüssig-keiten , welche unsere Atmosphäre bilden,und welche, des Drucks und der Kälte, de-nen man sie unterworfen hat, ungeachtet,
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