tere Gasart ist zum Einathmen vorzüglich taug-lich , in ihr brennen clie Körper mit einemlebhaften Lichte, und sie allein ist zu ihrerVerbrennung nolhwendig, so wie zum Ath-men der Thiere, von welchem man weifs,dafs es eine langsame Verbrennung und dieQuelle der thierischen Wärme ist.
Aufser diesen giebt es noch andere luft-förmige Flüssigkeiten, die sich mit der At-mosphäre vermischen, und nach dem Ver-hältnisse ihrer specifischen Leichtigkeit inihr erheben. Die leichteste unter diesen Flüs-sigkeiten ist diejenige, welche man das Was-serstoffgas (gas hydrogene) nennt. Es ist inseiner Reinheit fünfzehn - bis sechzehntnaldünner, als die atmosphärische Luft. Wirdes ohngefähr in dem Verhältnisse von I zu 6mit dem Sauerstoffgas verbunden, so bildetes Wasser, welches so wenig ein Element ist,wie man seit langer Zeit geglaubt hat, dafs essich vielmehr nach Belieben zusarninensetzenund zerlegen läfst. Die Zersetzung der Kör-per in Sümpfen und stehenden Gewässernentwickelt eine grofse Menge Wasserstoffgas,das sich bis an die Gränzen der Atmosphäreerhebt, wo es, wenn es durch natürli-che Elektricität entzündet wird , die Stern