Die Winde, von dem Zephyr an, biszu den heftigsten Orcanen, werden von derLuft, die mit’mehr oder weniger Geschwin-digkeit ihren Ort verändert, hervorgebracht.Bey den heftigsten Sturmwinden beträgtdiese Geschwindigkeit 60 bis go Fnfs in ei-ner Secunde. Bey den gewöhnlichen Win-den aber nur ohngefähr den dritten Theildavon. Ohne Zweifel stört die Ursache,welche das 'Wasser des Meeres regelmäfsigerhebt, und in der Sonne und dem Mondezu liegen scheint, auch das Gleichgewichtder Atmosphäre, die sie durchlaufen mufs,um auf das Meer zu wirken; aber die daherentstehenden periodischen Winde sind zuschwach, als dafs man sie mitten unter denBewegungen, welche die Atmosphäre voneiner grofsen Anzahl anderer Ursachen erlei-det, hätte bemerken können.
Im Schoofse der Atmosphäre bilden sichdie Wolken, die Stürme, die Nordlichter,und alle Lufterscheinungen. Die Luft lösetdas Wasser auf, und diese auflösende Eigen-schaft ändert sich mit ihrer Dichtigkeit undmit ihrer Wärme. So löset sieh das Wasserwechselsweise in der Atmosphäre auf, undschlägt sich wieder in derselben nieder, ver-möge