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leiden, geben dem Regenbogen seine Ent-stehung, dessen Erklärung, da sie auf einescharfe Berechnung sich gründet, und allenbesonderen Umständen dieser sonderbarenErscheinung vollkommen Genüge thut, einsder schönsten Resultate der Physik ist.
Die meisten Körper zerlegen das Licht,das sie auffangen; einen Theil davon schluk-ken sie ein, einen andern werfen sie unterallen Richtungen zurück; sie erscheinen blau,roth, grün u. s, yr. nach der Farbe der Stra-len, die sie in gröfster Menge zurücksenden,So wird das weifse Sonnenlicht, indem essich über die ganze Natur verbreitet, zer»legt, und mit unendlich manchfaltigen Far-ben in unsere Augen zurückgeworfen,
Nach dieser kurzen Abschweifung überdas Licht komme ich wieder auf die astro-nomischen Stralenbrechungen zurück. Sein-genaue Versuche haben gelehrt, ' dafs beygleicher Temperatur’ die brechende Kraft derJmft wie ihre Dichtigkeit wächst und ab-nimmt, Aber wechselt diese Kraft bey glei-chen Dichtigkeiten, mit der Temperatur?Was für einen Einflufs hat der hygrometri*sehe Zustand der Luft, und das Verhältnifs,