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finsternisse. Eine ganz dunkle Nacht, dieunter günstigen Umständen über fünf Minu-ten dauren kann, begleitet diese Finsternisse.
Das plötzliche Verschwinden der Sonne unddie darauf folgende dicke Finsternifs erfüllendie Thiere mit Schrecken; die Sterne, diedas Tageslicht nicht sichtbar werden liefs,zeigen sich in ihrem ganzen Glanze, und derHimmel erscheint wie in der schwärzestenNacht. Man hat um die Mondscheibe einen Sblassen Lichtring bemerkt, welcher wahr-scheinlich die Atmosphäre der Sonne selbstist, denn seine Ausdehnung kann der desMonds nicht zukommen, und man hat sichdurch die Sonnenfinsternisse und Sternbedek-kungen versichert, dafs diese letztere Atmo-sphäre beynahe unmerklich ist.
Die Atmosphäre, die man sich um denMond vorstellen kann, beugt die Lichtstralengegen den Mittelpunkt dieses Gestirns zu; undwenn, wie das seyn mufs, die atmosphäri-schen Schichten in dem Maafse dünner sind,-als sie sich über die Oberfläche des Mondserheben, so beugen sich diese Stralen, nachdem Eingänge in dieselbigen, immer mehrund mehr, und beschreiben eine gegen sei-nen Mittelpunkt zu hohle krumme Linie.
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