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niemals an das Zeüith; der längste Tag desSommers nimmt zu und der kürzeste des Win-ters nimmt ab, in dem Maafse, als man sichdem Pole nähert ; und wenn das Zenithnur noch um einen der Schiefe der Ekliptikgleichen Winkel davon entfernt ist, so gehtdie Sonne im Sommerstillstande nicht unter,und im Winterstilistande nicht auf. Nochnäher bey dem Pole übersteigt die Zeit ihresAufenthalts über und unter dem Horizontegegen die Sonnenstillständ'e mehrere Tage undsogar mehrere Monate. Unter dem Pole end-lich, wo der Horizont der Aequator selbst ist,ist die Sonne beständig über demselben, wennsie mit dem Pole auf der nämlichen, und be-ständig unter demselben , wenn sie auf derandern Seite des Aequators ist; man hat daherdas ganze Jahr durch nur einen Tag und eineNacht.
Die Zwischenzeiten zwischen den Nacht-gleichen und den Sonnenstillständen sind nichtgleich; die Zeit von der Frühlingsnachtgleiche2ur Herbstnachtgleiche ist ohngefähr um sie-ben Tage länger, als die von der letztem zurerstem; die eigene Bewegung der Sonne istalso nicht gleichförmig. Durch genaue undvielfältige Beobachtungen hat man gefunden,
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