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den Sterne, die kurz nach ihr untergeben,verlieren sich bald darauf in ihrem Glanze,und erscheinen in der Folge wieder vor ihremAufgange. Die Sonne rückt also gegen sie fortin einer Richtung, die der ihrer täglichen Be-wegung entgegengesetzt ist. So hat man ihreeigene Bewegung lange verfolgt; heutzutageaber bestimmt man diese Bewegung mit einergrofsen Genauigkeit, indem man täglich dieMittagshöhe der Sonne und die Zeit beobach-tet, die zwischen ihrem und der Sterne Durch-gänge durch den Meridian verstreicht. Manhat auf solche Art die eigenen Bewegungen derSonne in der Richtung des Meridians und inder Richtung der Parallelen ; und wenn mandiese zusammensetzt, so giebt das Resultat da-von ihre wahre Bewegung, Durch dieses Ver-fahren hat man gefunden, dafs die Sonne sichin einer Bahn bewegt, welche um den Anfangdes Jahrs 1750. um 26°,0796 gegen den Aequa-tor geneigt war, und welche man die Ekliptikgenannt hat.
Eine Folge von der Verbindung der eige-nen Bewegung der Sonne mit ihrer täglichenBewegung ist der Unterschied der Jahrszeiten.Nachtgleichen nennt man die Durchschnitts-punkte der Ekliptik und des Aequators. In