V o r r e d e
N^eine hier vorliegende Schrift enthält, ich gestehe es offen,die härteste und umfassendste Anklage gegen die Jesuiten, die inDeutschland je gegen sie erhoben ist. Darum bin ich cs demPublikum und mir selbst schuldig, eine genaue Rechenschaft vonden Gründen abzulegen, die mich zur Herausgabe derselben be-stimmten.
Ich bin in einer Umgebung ausgewachsen, in der man dieJesuiten nur als einen edeln Männerbund, als das großartigsteOrdcnsinstitut der katholischen Kirche, als eine Zierde und Stützederselben, als die Väter und Erzieher der katholischen Jugend,als die Träger und die höchste Spitze katholischer Bildung u. s. w.anzusehen gewohnt war. Das erste und einzige Buch über denOrden Jesu, welches man mir in die Hand gab, war das vonDallas, welches mich mit tiefer Ehrfurcht gegen diesen Ordenerfüllte, dessen Sturz einzig und allein dem Verderben der Welt,welche so viele Tugenden nicht mehr zu ertragen vermochte,durch eine Verschwörung der ruchlosesten Menschen zuzuschrei.ben sei.
Mit diesen Ansichten über die Jesuiten bin ich ausgewach-sen, und sie waren so fest in mir gewurzelt, daß ich Alles, was