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das Branntwcintrinkcn übermäßig und bedenklich sichvermehrt, wird der Branntwein doch sicher zunächst nurals ein Surrogat für das thcure und schlechte Fleischmäßig genossen, und später erst wird der Branntwein-trinker ein Branntweinsäufcr.
Wir deuten vieles hier nur an; die einfachen That-fachen sprechen hinlänglich; wer sehen will, wird unsereDarstellung dieser unerfreulichen bürgerlichen Verhältnissehier in Breslau weder falsch noch übertrieben finden.
Dabei sind noch die besonderen Finanzverhältm'sscder Stadt so drückend, daß Breslau bei einer über Ge-bühr großen Schuldcnmasse noch für Ablösung frühererGewerbe-Privilegien, zur Erhaltung der immer mehranwachsenden Armuth und vieler anderer Stadtnoth-durften arößere Steuern ausschreiben muß, als im Ver-hältnis irgend eine andere Stadt im preußischen Staate.Während das Grundeigenthum in Berlin mit 3^ Pro-zent von der Hausmiethe besteuert wird, zahlen dieBreslauer Hausbesitzer 7s Prozent, eine das Grund-eigcnthum unvcrhältnißmäßig belästigende Steuer, dieselbst in England unerhört ist, wo sie nur -s Prozentbeträgt, indem hier der Capitalwerth, nicht der Reiner-trag des Grundstücks, welcher erst nach Abzug derlandüblichen Zinsen vom Kaufpreis des Hauses, derUnterhaltungs-Assecuranz - und Beaussichtigungskvstensich ergeben kann, besteuert wird, und zwar: für dieEinquartierungs-Bedürfnisse des Militairs, welches zumSchutz und zur Sicherheit aller Staatsangehörigen,nicht allein der Häuserbesitzer vorhanden ist.
Unseren Armen wird das Almosen, welches wir ihnenreichen müssen, ferner immer unentbehrlicher, und durchneue Steuern, die wir zu diesem Zweck unter uns auf-bringen müssen, beschränken wir die Mittel uns selberfortzuhelfen, und vermehren so selbst die Hindernissefür unser eigenes Fortkommen.
Und haben nicht die Städte noch eine höhere Be-deutung für den Staat, als die gewerbliche? Die