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1 (1793)
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rechnet. Bey diesen Untersuchungen legt man zuerst einefür jenen Unterschied der Parallaxen angenommene Größezum Grunde, und berechnet darnach aus den Beobachtun-gen des einen und andern Ortes die Dauer des Durchgan-ges für den Mittelpunkt der Erde. Findet man dieseDauer aus den Wahrnehmungen an beydcn Orten gleichgroß, so ist der'angenommene Unterschied der Parallaxerichtig, wo nicht, so wird er so lange abgeändert bis er mitden Beobachtungen und der Rechnung zutrist. Ohngefehrhierauf gründete sich Halleys Entdeckung, daß die Son-nenparaklaxe aus der ungleichen Dauer des Durchgangesder Venus an verschiedenen Oettern beobachtet, sehr genauzu finden sey. Bey dem Durchgang vom zten Iun. 1769betrug der Unterschied in der Dauer an den vortheilhafteste»Veobachcungsörtern 2Zj Min. ,410 See. Zeit. Hier-nach würden, wenn die Sonnenparallaxe 9 Secundeuwäre, auf jede Secunde derselben 156 Zeitsecunden gehenund ihre Größe bis auf den kosten Theil einer Sccunde ge-nau zu finden seyn, wenn man einen möglichen Fehler vonz Secunden bey den Beobachtungen zuläßt, welche Ge-nauigkeit keine andere Methode die Sonnenparallaxe zufinden, gewährt.

540. Herr de la lbande hat nun unter andern vieleBeobachtungen des letztern Durchganges an verschiedenenOettern durch Berechnungen Paarweise mit einander ver-glichen, und daraus die mittlere horizontale Gonnen-parallaxe folgendermaßen bestimmt:

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