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zegen äußerst dünner Ring in einem gewissen Abstände mit-ten um diese Planetenkugel frey schwebt, welcher überall vonseiner Oberflache gleich weit entfernt, eine beständige paral-lele Richtung nach einer Gegend des Himmels behalt, undwie Saturn selbst von der Sonne erleuchtet wird. Die Rich-tigkeit dieser Erklärung haben alle Beobachtungen derneuern Astronomen bestätigt.
§. 50b. Der Durchmesser des Ringes verhalt sich zumDurchmesser der Saturnskugel nach pormd im Jahr 1719angestellten Ausmessungen, wie 7 : z woraus folgt, daßer zur Zeit der Erdnahe des Saturns 50 See.; zur Zeit derErdferne desselben aber z6 See. im scheinbaren größtenDurchmesser hat, und Saturn erscheinet uns daher, wennder Ring am besten zu Gesicht kömmt als ein etwas hellererStern. Der Abstand des innern Randes des Ringes vonder Oberfläche der Kugel des Saturns ist vhngefähr derBreite des Ringes gleich. Ein gewönliches Fernrohr von12 Fuß oder ein gleichviel vergrößerndes Teleskop oder achro-matisches Fernrohr:c. stellt ihn sehr deutlich in seiner fastbestandig elliptischen Gestalt dar. Man erblickt zuweilenden Saturn völlig rund und ohne Ring; einige Zeit nach-her fängt der Ring an sich als eine gerade Linie zu beydenSeiten desselben zu zeigen, wird immer breiter, geht hieraufttach und nach offen und erscheint als Handgriffe zu bey-den Seiten des Saturns, welche nach 7? Jahren am weite-sten offen und etwa so breit sind, daß sie die Kugel des Sa-turns einfassen. Von da werden sie wieder enger und 14bis 15 Jahr nach der erstem Erscheinung ist Samm aHers