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aus andern Gründen auf 10 Stunden bestimmt hatte. Hr.Prof. Rant in Königsberg berechnete solche gleichfalls ausallgemeinen physikalischen Gründen auf 6 Stunden 24/.Herr Hörschel entdeckte im Jahr 1789 durch sein zwan-zigfüßigcs Teleskop dunkle Flecken im Saturn, derenLage er am iy, aasten und aisten Junius sich ver-ändern sah; ungleichen fand er 2 blasse Streifen auf dem Sa-turn, die auch schon vor mehrern Jahren Hr. Messier be-merkt. Hr. Hörschel entdeckte ferner die Applattung derSaturnskugel und setzt dieselbe auf 4?tel, dies deutet frei-lich eine Umdrehung an, allein bis dahin wagt er es nicht,ihre Dauer Hu bestimmen. Hr. Bugge in Kopenhagenfand imJahri789dasVerhültnißderAxenbeym'Kwie 10s:48, und die Umdrehungszeit 6 St. 7' *). Die sieben nun-mehr bekannten Monde, welche beständig den Saturn be-gleiten, und der um denselben frey schwebende Ring, denkein anderer Planet hat, machen diesen Weltkörper sehrmerkwürdig.
§. 504. Saturn giebt unserm Firmament eben keinegroße Zierde, sondern erscheint nur als ein ziemlich kenntli-cher Stern mit einem bleich röthlichem Lichte. Die Erdbahnist zehnmal im Umfange und Durchmesser kleiner als dieLaufbahn dieses Planeten, und daher kann er uns auch da,wo die jahrliche Parallaxe der erster», nemlich wenn 4? 90"von der Sonne erscheint, am größten ist, (sie tragt nur etwa 5?aus) keinen merklichenTheil seiner dunkeln Seite zuwenden, u»
") S. astron. Jahrbuch f. 179z, Seite 95 und folg. und Seits^zs u. f.
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