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1 (1793)
Seite
391
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Ao. i6zz von Fsntana und nachher von Hovel, Riccis-lus, Grimaldus, Eaßini:c. durch ihre damaligen Fern-röhre fleißig beobachtet. Av. it>6^ fand Campani 4 dunkleund 2 helle Streifen im Jupiter. Ao. ibyl sähe man 7oder 8 gewönlich ist ihre Anzahl geringer. Ein Zz füßigcsDoppclmayersches Fernrohr zeigt diese Streifen schon seh?deutlich. Herr Schröter fand mit Herschelschen Televkopenin den Jahren i?i>6 und 1787 fast beständig vier dunkleHauptsireifen auf dem Jupiter worin sich mancherlei) Ver-änderungen zeigten ^). Man unterscheidet auch zuweileneinzelne dunkle Flecken auf diesem Planeten, aus derenVerrückung Caßim die Dauer seiner Umwälzung 9 St. 56Min. fand; und eben dieses brachte Maraldi aus seinenBeobachtungen vom Jahr 171Z heraus. Herr Schröterhat gleichfalls dunkle und auch helle einzelne Flecken aufdem Jupiter beobachtet, und nach denselben die Umwälzungdieses Planeten 9 St 5^' Z4" gefunden so wie Herr Hör-schel diese Periode zwischen 5-St. 5^46" und 9St. 5g' 4^'herausgebracht. Die Neigung der Axe des Jupiters gegendie Ebene seiner Laufbahn fand Caßini 87 bis 88° und hier-nach müßte die Abwechselung der Jahrszeiten auf diesemPlaneten ganz unmerklich, oder dort beständig Tag und Nachtgleich lang seyn Picard fand im Jahr rlchl und

') S. dessen von mir herausgegebene Betträge ;u den neuestenastronomischen Entdeckungen, mit 8 Kupf. 8vv Berlin 1788,welche besonders über Wahrnehmungen auf der Jupiters Ober-fläche viel merkwürdiges enthalten.

Die Streifen des Jupiters liege» »ach allen Beobachtungenmit seinem Aequatvr parallel, sie erstrecken sich nur bis ans eine

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