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gen seines starken Glanzes, den seine große Nahe bey derSonne veranlaßt, wird die Abwechselung seiner Lichtgcstal-ten (§.405) nur durch beträchtlich vergrößernde Dollon-dische Fernröhre, deren Objectivglas man nur eine geringeOefnung lassen muß, bemerkt. Merkur ist in seiner unternZusammenkunft mit der Sonne 14900, in seiner ober« Zu-sammenkunft mit derselben Mer zz6oo Erdhalbmesser vonuns entfernt.
Von der Venus»
§. 466.
In einem größern Abstände als Meissur, nemlich ineiner Weite von 17500 Halbmessern der Erde, oder über15 Millionen Meilen wälzt sich Venus in 224 Tagen umdie Sonne. Dieser Planet sieht die Sonne im Flächenraumnoch einmal so groß als wir. Venus ist nach den neueste«Untersuchungen nur etwas kleiner als die Erde. Caßimfand Ao. 1666 wie wol wegen ihrer Lichtstärke und der Un-vollkommenheit seiner Fernröhre, mit vieler Mühe Fleckenauf ihrer Oberfläche, aus deren veränderlichen Stellung ereine Umwälzung ihrer Kugel von 2z Stund. 20 Min. fol-gerte. DelaHire sahe Ao. 1700 durch ein 16 fähigesFernrohr in der Venus ansehnliche Ungleichheiten oderBerge. Blanchini entdeckte im Jahr 1726 durch Campa-nische Fernröhre von 80 bis 150 Fuß verschiedene Flecke aufder Venuökugel, aus deren Fortruckung er ihre Umwäl-zungszeit auf24Tage 8St. setzte. Herr Schröter zuLili-snthal hat hingegen vor kurzem oft und mit vieler Sorgfalt