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feixe» Wirkungen zeigt *). Man könnte unter andernauch fragen, woher der ungeheure Feuerball der Sonnebey der erstem Meinung seinen benöthigten Zufluß herneh-me, um nicht nach und nach wieder zu verlöschen, und wo-durch bey der letzten Voraussetzung seine Feuermasse bestan-dig glücnd und flüßig erhalten wird? Sollte aber auchauf der weiten Oberflache der großen Sonne ein bestandigloderndes Feuer oder eine geschmolzene Lava schreckenvollalles verzehren? und der majestätische Glanz der Sonne einbloßer Wiederschein von den aus ihren Gefilden überallaufsteigenden Flammen,seyn?
§. 451. Man nimmt den Beweis, daß die Sonneein Feuer sey, gewönlich aus ihrem Lichte her, unglei-chen daß ihre Straten wärmen, auch wenn sie vermittelstder Brenngiäscr in einen engem Raum gebracht wer-den, mit großer Heftigkeit zünden. Mein es lassen sichhöchst wahrscheinlich richtigere Erklärungen geben, nachwelchen die letzter» Wirkungen erfolgen können ohnebaß die Sonne selbst brennen darf. Nach den inunser» Zeiten gemachten bewundernswürdigen Entdeckun-gen der mächtigen und schnellen Wirkungen der Electri-cität, so wie der chemischen Verbindung desiLichtstoffs mitder Feuermaterie kann man sich die Sonne als eine fcuerloseKugel vorstellen, die bei) ihrem schnellen Umschwung aus
") Ein Brennglas z. B. wirkt sehr stark vermittelst der Sonnen-stralen, und wird dabey selbst, nur langsam warm; hält manes aber gegen Ävhlenfeuer, ss thut es im geringsten keine Wir-kung, wird aber bald erhitzt.