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laufes der gewaltig grossen Sonne und aller übrigen unse-rer Erde an Größe mehrentheils übertreffenden Planeten-kugeln, ja der ganzen unzählbaren Menge jener viele tau-send mal weiter entlegenen Fixsterne die gleichfalls Sonnensind (wie in der Folge soll gezeigt werden) die dagegen ver-lhaltmßmäßig kleine lLrde seyn? Wie würde hiebey dieWeisheit des Schöpfers, die allemal die nächsten Mittelzur Erreichung ihres Endzwecks wählt, gerechtfertiget?
§. z?6. Wie kann, um nur ein Paar Einwürfe zuerwehnen, die Erde im Mittelpunkte aller Planetenbahnenliegen, da diese Körper bald größer bald kleiner erscheinenwelches besonders beym Mars und bei) der Venus sichzeigt? Sollten wir auch nicht zuweilen Venus und Mer-kur der Sonne gerade gegenüber oder 180° von derselbenentfernt sehen, wenn unsere Erde im Mittelpunct ihrerBahnen ruhte? Könnte es sich nicht treffen, daß z. V.nach Ax, 65 die Sonne in m und die Venus in u ihrenStand hätte? Dies bemerken wir aber nie, denn die Ve-nus entfernt sich höchstens nur 48 und Merkur nur 28 Gradvon der Sonne. Diese Erfahrung hat unterdessen dasalte ägyptische System veranlaßt, nach welchem Mer-kur und Venus um die Sonne laufen und derselbenals Begleiter dienen, wodurch nun freilich ihre bestandigeNachbarschaft bey der Sonne und ihr veränderlicherLichtglanz sich erklaren ließ. Allein, wie viel blieb manNicht auch hiebey und vornemlich in Ansehung der übrigenPlaneten von der Wahrheit zurück?