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1 (1793)
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körper daselbst in einem viel schwächern Lichte darstellen alswenn sie dem Zenith naye kommen, so daß auch unsere Au-gen den sonst blendenden Glanz der Sonne am Horizontruhig ertragen können, und diese Erscheinung wird von al-len Menschen auf gleiche Art wahrgenommen. Da unsnun von der ersten Jugend an die Erfahrung häufig gelehrt,daß die Gegenstände auf der Erde um so viel matter oderschwächer erscheinen je weiter sie von uns stehen, wel-ches sich die Landschaftsmahler zu Nutze zu machen wis-sen, so wenden wir dieses auf die Himmelskörper an undglauben dieselben näher bey uns und folglich kleiner zu se-hen, wenn sie an Glanz zunehmen, das'ist, wenn sie denHimmel heraufsteigen.

§. Z58. Die Ursache des gedämpften Lichtes der Him-melskörper am Horizont ist nach der 54. Figur leicht zu er-klären. Ihre Straten müssen daselbst, theils durch eineweit größere Weite, theils durch die dichteste Luftschichtezunächst an der Erdoberfläche den Dunstkreis durchfahren,wie der Stral als hoch über dem Horizont oder garim Zenith, woselbst der Lichtstral esr den senkrechten undkürzesten Weg zu machen hat, und folglich am wenigstengeschwächt ins Auge fällt. Herr Bouguer hat berechnet/daß wenn man z. B. die ganze Starke des Lichts der Him-melskörper außer unserer Atmosphäre10000 setzt, selbigesin verschiedenen Höhen über dem Horizont, durch unsereAtmosphäre geschwächt wird, wie folgende Tafel zeigte