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Hen der Lichtstralen formirt und sind deinnach bloß optischeErscheinungen. Einige, wie Huygen leiten auch ihre Ent-stehung von den Stralenbrechungen in Hagelkörnern her,die einen dichten Schneckern und eine durchsichtige Oberflä-flache von Wasser oder Eis haben Sie müssen nicht hochin der Luft stehen, weil sie leichr vom Winde auseinandergehen, auch an Oettern die einige Meilen von einander lie-gen nicht zugleich gesehen werden Ein Hoff vornemlichum den Mond ist eine Erscheinung wobei) sich mehrentheilsKey einer dunstigen Luft nur ein runder gewöhnlich weißli-cher Schein um diesen Himmelskörper zeigt Er entstehtaus den stark angehäuften Dünsten der Niedern Lust, diezwischen unfern Augen und dem Monde schwimmen undvon dessen Schein erleuchtet sichtbar werden, dergleichenHöft zeigen sich des Abends um ein jedes in starken Ne-be! gesetzten Licht. Man hat auch des Nachts nach einemerfolgten Regen, einen Regenbogen mit schwächern Farbendem hellscheinenden Monde gegen über gesehen/ welche Er-scheinung aber selten ist.

§. Z40. Zuweilen erscheinen bey der wahren Sonneund dem wahren Mond Nebensonnen und Nebenmonde.Man sieht nemlich verschiedene Kranze oder Ringe mitschwachen Färben um diese Himmelskörper, welche von an-dern Bogen berührt werden, und an diesen Stellen zeigenfich gemeiniglich die Sonnen- und Mondbilder mehrentheilsin unförmlicher Gestalt, schwachem Lichte, gefärbt und mitSchweifen versehen. Man hat dergleichen bis sechs aufschmal wahrgenommen. Sie verweilen sich bey siister Luft

welche