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§. qzo. Da die von der Erde in die Atmosphäre auf-gestiegenen Dunste und alle daraus folgende Witterungendie Schwere und Federkraft der Luft verandern können, sowird sich aus dem abwechselnden Steigen und Fallen desBarometers, ob es gleich eigentlich hiedurch nur den jedes-maligen Zustand der Luft in Absicht dieser Heyden Hauptei-genschaften angeben kann, nemlich ob die Lust schwerer oderleichter geworden, doch auch zugleich die kommende Witte-rung einigermaaßen folgern lassen, indem die Erfahrunglehrt, daß auf eine leichtere Luft gewöhnlich Regen und trübesWetter, hingegen auf eine schwerer gewordene, ein heitrerHimmel zu erfolgen pflegt. Doch wird der Thermometer,welcher den verschiedentlichen Grad der Warme und Kalteder Luft zeigt, noch weit zuverlaßiger zur Beurtheilung die-nen , wie der Zustand derselben in dieser Rücksicht be-schaffen ist.
Von Pen Lufterscheinungen.
§. ZZi-
Man theilt die Lufterscheinungen ab in wäßerichto,glänzende und feurige. Zu der erster» Art gehören vor-nemlich die vorhin bemerkten in Nebel, Schnee, Regen w.in der Luft verwandelten Ausdünstungen der Erd- undMeeresoberflache. Die glanzenden und feurigen Lufterschei-nungen sind zuweilen so nahe mit einander verwandt, daßes schwer halt zu bestimmen zu welcher Classe diese oder jeneErscheinung im Luftkreise gehört, und deswegen will ichhier beyde zusammen nehmen.