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1 (1793)
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§. ZI?» Die Erleuchtung der Erde von der Sott«ne, für die gegebene BerlinerZeit, unmittelbar durchden Sonnenschein ? Man hebe den Globus mit seinemmeßingenen Mittagskeeis aus dem hölzernen Horizontgestelleheraus und befestige drcy Faden an den Mittagskreis, denmittelsten am Berliner Zenith; und die beyoen andern an denPuncten wo die Pol- und Aequatorhöhe dieses Orts hinfallt,hänge die Kugel bey scheinender Sonne an diesen drei) Fadendergestalt auf, daß ihr Mittagskreis mit der Lage der Mit-tagslinie übereinkomme und jene beyden Puncte horizontalliegen ; hierauf stelle man Berlin unter den Meridian undLuche die Kugel innerhalb demselben unverrückt zu erhalten,so wird der Globus ein verjüngtes Bild darstellen auf wel-che Art die Sonne unsere Erdkugel für diese Zeit wirklicherleuchtet. Er wird durch den Augenschein zeigen, aufwelcher Halbkugel der Erde es alsdann Tag und auf welcheres Nacht ist, in welchen Landern die Sonne auf- und unter-geht, und wie sich ihr Licht, nachdem sie scheinbar am Him-mel von Osten nach Westen fortrückt, nach eben dieser Rich-tung nach und nach über den Erdball ausbreitet, auch inwelchen Gegenden um die Pole es anhaltend Tag oderNacht ist. Befestigt man noch etwa einen hölzernen Stift indem unterm Meridian liegenden Puncr der Abweichung derSonne an diesem Tage mit Wachs, senkrecht auf der Ober-fläche der Erde, stellt den Zeiger auf 12 Uhr Mittags unddreht den Globus herum bis dieser Stift keinen Schattenwirst, so giedt der Zeiger an, wie viele Stunden der Mrri-