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Ankömmt. Dergleichen Erfahrungen waren' den erstenErdumseglern sehr unerwartet.
§. Z«8° Die Lange zweyer Oerter und der Zeitunter-schied ihrer Meridiane läßt sich nicht sv leicht und geradehinwie ihre Breite finden, denn zu dieser letzter» Absicht darfmal;nur unter andern ihre Polhöhe messen, wozu schon im §. 188Anweisung gegeben worden. Zur Bestimmung der Langeaber werden besondere und in gleichen Augenblicken unterbeyden Meridianen angestellte asirvnomischeBeobachtmigenerfordert, Vennes kommen am Himmel gegen Osten undWesten keine dergleichen Pnncte wie die Pole vor, weichefür einen jedenOtt eine gewisse bestandige Lage gegenden Ho-rizont behalten. Himmelsbegebenheiten, die in einem glei-chen Augenblick anfangen und aufhören sind besonders hiezn -dienlich als ;. B. die Mondfinsternisse. Wird deren An-fang an einem gewissen Ort um 8 Uhr Abends bemerkt undein anderer zahlt alsdann erst 7 Uhr, so ist man versichertdaß der letztere Ort von dem erstem um eine Stunde in»Meridian gerechnet gegen Westen liegt. Auf dem festenLande sind astronomische zur Erfindung der Länge dienendeBeobachtungen noch mit Bequemlichkeit und Sicherheit alt-zustellen, Mein auf der offenbaren See finden sich hiebengroße Schwierigkeiten und doch ist die Auflösung dieser Auf-gabe besonders für die Schiffahrt äußerst wichtig, um zuerfahren, wie weit der jedesmalige Schiffsmeridian vondem Meridian des Hafens derAussegelung, vom ersten oderirgend einem bekannten Meridian entfernt sei). Nachdem inder Astronomie die Himmelsbegcbenheiten erklart worden,wird sich in der.Schiffahrt hiervon mit mehrerm reden lassen,