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funden, daß der Sinus des Einfallswinkels mit dem Sinusdes gebrochenen Winkels in einem unveränderlichen Ver-haltnisse stehe, und in einem umgekehrten Verhaltniß derGeschwindigkeit des Lichtstrals in der erster» Materie zurGeschwindigkeit desselben in der zweiten. Bradley hatherausgebracht, daß die Stralenbrechung allemal der sie-bende Theil von dem Winkel am Mittelpunkt der Erde isslrin dem Dreyeck sey, das den ganzen Raum des Luftkreiseseinschließt, innerhalb welchem die Stralenbrechung vorsich geht. Er hat ferner folgende Regel gegeben deren Nich-tigkeit durch Beobachtungen bestätigt worden: Die Stra-lenbrechung in einer jeden Höhe ist gleich der Tan-gente des scheinbaren Abstandes vom Zenith um diedreifache Größe der Stralenbrechung verringert.Nun sey die Stralenbrechung im Horizont zz' bekannt, undin der Höhe von 45° (wo sie etwa noch austragt) seygenau zu bestimmen. So ist yo° (scheinb, Abstand vom Ze-wth) "Z. zz' —88° 2i'und45° — z.i' —44° 5/- Al-so: die Tang, von 88° 2^ verhalt sich zur Tang, von44" 57' wie zz^ zu Z?", welches die Stralenbrechung für45° scheinbaren Abstand vom Zenith ist. Da unterdessenhiebey die zu suchende Stralenbrechung im voraus bey-läufig bekannt seyn muß, so ist folgende Regel, die Sim-pson gegeben, bcy der Construction einer Reftactionsta-sel aus Beobachtungen noch brauchbarer. Nemlich: dasproduct vom Cosinus der sechsmaligen horizonta-len Stralenbrechung in dem Sinus des schcinba-reu Abstandes vom Zenith, wofür die Stralcnbre-