Druckschrift 
1 (1793)
Seite
103
Einzelbild herunterladen
 

( I0Z )sehr nahe an einander senkrecht auf dem Aequator stehen.Nückt nun die Sonne um die Zeit der Tag- und Nachtglei-che nahe bei) V in 24 Stunden von a bis i so tragt dieserBogen der Ecliptik durch jwey Meridiane auf den Acquatorgebracht, bis auf eine Kleinigkeit in demselben nur denkleinern oder an in seinem Parallelkreise aus; denn indem Dreyeek -> n L ist ai die Hypothenufe größer als an; derWinkel naii^Iz'V'a^zZ^ die Schiefe der Ecliptik, nun istnach §, 50. ll. Cos. iznmTang. an Cot. si oder Tang, anm

Um-die Zeit der Sommersonnenwende hin-

Cvt.ar

gegen bei) Si lauft die Sonne mit dem Aequator fastparallel, und weil sie an einem^1 von demselbenentfernten Parallelkreis u l fortrückt, so trägt z. B. ihretägliche Bewegung ml in der Ecliptik als einem größtenKreis durch zwei) Meridiane mr und 1^, auf den Aequatorrcducirt, neinlich r^., hier mehr aus, weil diese Meridianeoder Abweichungskreise, von den Polen zum Aequator wei-ter auseinander gehen. In diesem Puncte der Ecliptik giebt

- . die Neduction des Bogens ml der Ecliptik aufCos. 6.1

dem des Aequators. Beym ^ und Punct findet dasreinliche statt.

§. 18Z. Demnach gehen bald mehr bald weniger alszbo° 59' 8" des Aequators von einer Lulmw^cion der Son-ne bis zur nächstfolgenden durch den Meridian, und dahermüssen die Astronomen die wahre oder scheinbare (wel-ches hiebey einerlei) ist) und die mittlere Zeit von einander

G 4