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Einrichtung der Uhren finden die Astronomen bey ihrenBeobachtungen in vieler Rücksicht sehr bequem.
Von der Sonnenzeit.
§. !?9-
Erschiene die Sonne beständig bey einem und demselbenFixstern, oder bliebe an einem Ort des Himmels, so würdenSternentage auch zugleich Sonnentage oder beyde gleich langseyn- Dies geschieht aber keinesweges, sondern die Sonnerückt täglich oder während einer einmaligen Umwälzungder Himmelskugel um etwa einen Grad nach Ostenfort, daher findet sich zwischen beyden Tagen ein Un« >terschied. Nach 6Z. 4z. dreht sich die scheinbare Himmels-kugel H-nmUv genau in 24 Sternstunden einmal nach derRichtung oder von Osten gegen Westen w. um ihre Axeoder um die in der Mitte O stehende Erde *). Nun sey einFixstern m heute mit der Sonne 8 zugleich im Meridianm 8 cI) oder an dem nemlichen Ort des Firmaments. Nach24 Sternstunden hat dieser Fixstern den Kreis mLO^inzurückgelegt, und ist abermal in m; die Sonne 8 scheintfreilich mit dem Fixstern den nemlichen Weg am Himmel ge-machtzu haben, sie hat sich aber inzwischen in ihrer jahrlichenBahn 81K.V in entgegengesetzter Richtung nach Ostenbis in ? um etwa einen Grad fortbewegt, und erscheint vondem Fixstern m gegen die linke Hand in n. Damit nun
-) Man nimmt hier, der Wahrheit unbeschadet, Scheinbeive/gungen an; in der Folge kommt, die sich auf eine richtigeVorstellung vom Sonnensystem gründende Erklärung vor.