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Es läßt sich nach Kg, z. wenn das Auge auf der Erde in eist, nicht empfinden, ob der Lichtstrahl bL oder 8L voneinem nahern Himmelskörper in b oder von einem vielmalentfernter» in 8 herkomme, aber der Gesichtswinkel <?, un-ter welchem beyde erscheinen, bleibt uns mit Instrumentenoder durch. Schätzung zu messen übrig.

§. 72. Weil wir nun überall um unser Auge herum,die Laugen der nach den Himmelskörpern gezogenen Ge-sichtslinien nicht kennen oder nirgends ihre Granzen finden,so entsieht eine Vorstellung, an welche wir bereits von derersten Jugend an gewöhnt sind, daß nemlich alle Himmels-körper an der innern Flache einer Kugel sich zeigen, und mitderselben herum geführt werden, und da der erste Theil derMronomie sich blos um Erscheinungen bekümmert, so läßtsich fürs erste,-diese Vorstellung, der Wahrheit unbescha-det, bey allen noch so sehr verschiedenen Entfernungen derhimmlischen Körper beybehalten. Denn es. sey nach 6g.z?. in 0 das Auge, so werden wir den Mond m inden Stern r in It. und 5 in 8 an diesem eingebildeten Him-melsgewölbe lt. 3 H. hinaus zu sehen glauben. Unter demWinkel c oder blolt. dessen Maaß der Bogen lt. kl ist, wirdder Mond über dem Stern r; und um n oder U.08 der denBogen 8 lt. zum Maaße hat, werden beyde Sterne e und 5daselbst über einander stehen. Dies wären aber nur ihrescheinbaren Entfernungen lt. kl und 8R. an der einge-bildeten Himmelskugei, ksinesweges aber die wahren,denn diese geben die geraden Linien m r und -r, die man sichvon einem Weltkvrper zum andern gezogen vorstellt, an, für

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