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Vierter Theil (1796) Chemische Nomenclatur. Uebersicht der einfachern und zusammengesetzten Stoffe. Chemische Verwandtschaftstafeln. Nebst Register
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144 III. Chemische Verwandtschaften.

einfachen Wahlverwandtschaft. Man vergleiche mir dieArxlebenschen Verwandtschaftsrafeln mit den Geo?froylschcn. Als Bergnian den Unterschied zwischenVerwandtschaften auf rrocknem und nassem Wege an-wendete, hob man glücklich mehrere dieser anscheinendenWidersprüche, und war durch diese Classistcationsart imStande, das Gebiet der Erfahrung selbst wieder zu ver-größern. Jeht haben sich nun seit Bergmans Zeitendie Facta wieder so sehr vervielfältigt, sind so viele neueStoffe entdeckt, oder wenigstens in neuen Verbindun-gen untersucht worden, daß auch jene Classificationsarteneinfacher Wahlverwandtschaften nicht mehr hinreichendsind, die Phänomene darunter zu ordnen, die man sonstdarunter ordnete, und daß von neuem Schwierigkeitenund Widersprüche dabey eintreten. Der Unterschiedselbst, wenn er nicht ganz der Ausdruck eines leeren Be-griffs seyn soll, beruhet auf der mchrern oder mindernVerwandtschaft der Substanzen zum Warmestoff, lindihrer größern oder geringem Fähigkeit, dadurch in ep-pansibele Flüssigkeiten, in Dampfe oder Gasartcn, ver-wandelt zu werden. Kurz, alle sogenannte einfacheWahlverwandtschaften auftrocknen! Wege, wo?Hey der eine Stoff m elastischer Form geschiedenwird, sind doppelte Wahlverwandtschaften; wo-ben der Warmestoff das vierte Glied in der Formet aus-macht. Wenn z. B. die Phosphorsaure oder Borax-saure auf dem sogenannten trocknen Wege die salzigteSaure vom Mineralalkali austreibt, so ist dies keine ein-fache Wahlverwandtschaft, sondern eine wirklich doppel-te, und das Schema steht z. B. so aus:

Gahlgtsanres Gas.

-ew l fSMzigtsaures. Wärmestoff.scyja 5. fMincralalkali. Phosphorsaurcs.

phosphors. MmeralMalu

Wen»