!4 !. Chemische Nsn'.cnclatur.
gewählt, das auch noch das Vorrecht des frühern Ge-brauchs hat.
4) Für die drey Alkalien brauche ich die Worte,
Amman/sr«??,(Nerva-Hsalkali,LNmcralalkali, 2!ttimomak. Sie sind auf diese Artalle (llenoris neutrius. Der Ausdruck /'or-zAA«»? hatschon Bergntans Autorität für sich. Die deutsche Be-nennung, GervächoalLali, ist zwar langer, als Pott»asche, weil aber die letztere im gemeinen Leben keineswe-ges das reine GewachSalrali bedeutet, so darf sie a/ichmehr dafür gebraucht werden, ist ein altes schon
gebräuchliches Wort, das ohne Zweydeutigkeic das bezeich-net , was es bezeichnen soll. Das.Letztere darf man wolnicht von weder im Lateinischen, noch im Deut-schen, behaupten.
5) Die Namen der Erden sind im Lateinischen alletckerwris kemiliim gemacht worden. Ich habe deshalbdas von mir bisher gebrauchte Karates in umge-ändert *).
6) Bcy den Metallen habe ich durchaus die Be-nennungen Lonsris nsutrius gemacht.
Der Unterschied zwischen den vollkommenen undunvollkommenen Metallkalken, oder den mehr und we-niger oxydirten, (oder weniger und mehr phlogistisirten,)ist bis jetzt noch nicht durch bestimmte Nennworte ausge-druckt, sondern mau hat es durch Beyworte oder Um-schreibungen angedeutet. Das erstere würde angehen,wenn man die Endigungen aller Metalle eben so flectirenwollte, als ich es bemu Arsenik habe thun müssen, wodas regnlittsiche Arsenik, den voll-
kom-
^ Die ckonliidcrvc must nacki den neuesten Entdeckungen tcSHrn Vtlaprorb a:iö der Reibe der rigenthumlichen Erdenwieder wegsallen. Dagegen ist wiederum ein neues Metall,durch ihn in die Chemie gekommen.