II?
hinzubringen; daß die Fruchtbarkeit des Bo-dens sich vermehren, das Kiima stets milderwerden, eine unzähliche Menge neuer Entdeckun-gen und Erfindungen gemacht werden müßen,um den Unterhalt zu vervielfältigen und zuerleichtern; daß ferner, so wie die Vernunftihre Herrschaft verbreiten wird, der Menschstets weniger bedürfen wird, nicht — wie imrohen Naturstande, weil er die Annehmlichkeitdesselben nicht kennt — sondern, weil er sieentbehren kann; er wird immer gleich bereitseyn, das beste mit Geschmack zu genießen,wenn er es ohne Verletzung seiner Pflichtenhaben kann, und alles zu entbehren, was er nichtmit Ehren haben kann. Wird dieser Zustandals idcalisch gedacht, — in welcher Absichter unerreichbar ist, wie alles Idealische, — soist er das goldene Zeitalter des Sinncngenusscsohne körperliche Arbeit, den die alten Dichterbeschreiben. Vor uns also liegt, was Rons-sean unter dem Namen des Naturstandes, undjene Dichter unter der Benennung des goldenenZeitalters, h i n te r uns setzen. (Es ist —
im