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aber mit einem durch Philosophie geläutertenBlicke — erforschen; man muß seine Augenrund um sich herum richten, und seine Zeit-genossen beobachten. Dieser lezte Theil der fürdie Gesellschaft Nothwendigcn Kenntuiß istdemnach blos historisch.
Die drei angezeigten Arten der Erkenntnisvereinigt gedacht — und ausser der Vereini-gung stiften sie nur geringen Nutzen — machendas aus, was man Gelehrsamkeit nennt, oderwenigstens ausschließend nennen sollte; undderjenige, der sein Leben der Erwerbung dieserKenntnisse widmet, heißt ein Gelehrter.
Eben nicht jeder einzelne muß, nach jenendrei Arten der Erkenntnis;, den ganzen Um-fang des menschlichen Wissens umfassen ---das wurde gröstentheilS unmöglich, und ebendarum, weil es unmöglich ist, würde dasBestreben darnach fruchtlos seyN und das gan-ze Leben eines Mitgliedes — das der Gesell-schaft nüzlich hatte werden können — ohneGewinn für selbige verschwenden. EinzelneMögen sich einzelne Thcile jenes Gebiets ab-stecken ;