Das ist die Bestimmung des Menschen,insofern er isolirt, d. h. ausser Beziehung aufvernünftige Wesen seines Gleichen betrachtetwird. — Wir sind nicht isolirt, und ob ichgleich heute meine Betrachtungen nicht aufdie allgemeine Verbindung vernünftiger We-sen untereinander richten kann, so muß ich doch ei-nen Blick auf diejenige Verbindung werfen,in die ich heute mit Ihnen, M. H. trete.Jene erhabene Bestimmung, die ich Ihnenheute kurz angedeutet habe, ist eS, die ich invielen hoffnungsvollen jungen Mannern zurdeutlichen Einsicht erheben soll; die ich Ihnenzum überlegtcstcn Zwecke und zum beständigenLeitfaden Ihres ganzen Lebens zu machenwünsche — in jungen Männern, die bestimmtsind, wieder an ihrem Theile kräftigst auf dieMenschheit zu wirken, einst im engern oderweitern Umkreise durch Lehren, oder durchHandeln, oder durch beides, die Bildung, diesie selbst erhalten haben, weiter zu verbreiten,und an allen Enden unser gemeinsames Vru-dergcfchlecht auf eine höhere Stufe der Kulturwohlthäkig heraufzuheben — in jungen Manenern, bei deren Bildung- ich höchstwahrschein-B a lich
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Einige Vorlesungen über die Bestimmung des Gelehrten
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