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Denkt man sich aber einen großen allgemeinenBundesfcldhauptmann, so entsteht da eine Dreihcitstatt der Zweiheit, die wir haben und die für dieKriegsführung schon seine sehr mißlichen Schanzenzeigt und bietet. Denn es bleibt wahr: Je mehrHirten, je übler Hut. Denn gieb drei Feld-herrn erster Größe den Glcichbcfehl über ein Heer,und setze einen sehr mittelmäßigen Feldhauptmannmit BefehlSeinhcit über ein gleiches feindliches Heer— die drei Genies werden gewiß vor ihm zu Schamden werden. Es steht nämlich bei einem deutschenKriege alsdann der Fall so: daß erstlich ein großesHeer unter einein Bundeshauptmann und au-ßerdem noch ein preußisches und ein österreichischesHeer da sind. Diese sollen gemeinschaftlich, wenig-stens nach einem großen gemeinschaftlichen Plane,wirken und es muß dann eins von beiden nothwen-dig geschehen: entweder erhalt der Bundcshaupt-uiann die Befehle zu seiner Wirksamkeit immer vonOesterreich und Preußen — und das giebt eine un-selige Zwicke, wie sie selbst bei dem jammerlichenvormaligen Reichsheer schon hausig sichtbar war —oder: der Bundes-Feldhauptmann handelt im Kriegeganz unabhängig von beiden; was fast undenkbarist. Da wäre dann die Dreiheit auch da, obgleich