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dürfnissen vor uns, deren Vollendung es dahinbringen soll, daß der Wirtemberger den Mecklen-burger, der Holstciner den Baier allenthalben,wo deutsche Znnge ertönt, als den Mitgenos-sen und Theilhabcr derselben Freuden und Lei-den, als den Freund und Bruder erkenne undanerkenne.
Möglichst freier und ungehemmter Verkehr, För-derung des Handels und der Gewerbe; Niederreis-sung der Schlagbäume und Gatter, welche die freieThatigkeit der deutschen Bürger im Innern desLandes hemmen; Wegräumung der Hindernisse,Säumnisse und Verluste, welche durch die Ver-schiedenheit von Zöllen, Münzen, Maaßen, Ge-wichten u. s. w. entstehen. — Man höre nur allediese schweren Wörter, und man begreift, um welcheschwere Noth und lange Arbeit es sich hier han-delt. Ein Anfang ist gemacht mit dem großendeutschen Zollverein, ein Werk, das jeder Wohl-meinende mit Freuden begrüßt. Wir werden sehen,ob ganz Deutschland endlich hineingeht. Es stehendaran und darin, bei welchen es kein Leichtes seynwird, sie hineinzulocken, obgleich sie, wenn das Bildund das Gefühl eines großen deutschen Bundes-