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der Betrachtung über Deutschlands gegenwärtigeLage. Was die folgenden Warte darüber ausspre-chen werden, könnte Vielen dünken — und mancheUebelwollcnde haben mir bei anderer Gelegenheitschon ähnliche Borwürfe gemacht — als sey eszum Theil im Widerspruch mit früher von mirgeäußerten Lehren und Grundsätzen. Ich glaubebei Wohlwollenden und Unterrichteten, d. h. beisolchen, die mich und meine früheren Schriftenkennen, werde ich das nicht zu fürchten haben. Ichbin zu alt und habe von der Welt auch zu wenigzu hoffen und zu fürchten, als daß ich aus gemei-nen Rücksichten lügen und mein graues Haar mitSchande bedeckt in die Grube legen sollte. Ichhabe in 20 Jahren wohl Zeit gehabt, meine Ein-sichten in Manchem zu vermehren, meine Urtheileüber viele Dinge zu berichtigen, meine Ansichtenzum Theil auch anders zu stellen, nicht weil ichmich umgekehrt habe, sondern weil die Verhältnissedies gethan. Ich bin mir fest bewußt, daß meineGrundsätze im Wesentlichen noch heute sind, wieich sie in meinem vierzigsten Jahre bekannt habe.Jeder billige Leser und Bcurthciler meiner früherenSchriften weiß zuerst, daß jene Schriften vorzüg-lich die Aufgabe im Auge hatten: daß der große