Druckschrift 
Belgien und was daran hangt
Entstehung
Seite
49
Einzelbild herunterladen
 

walsche Raublüsternheit und citle Herrschgicr genannt uns Deutschen gegenüber nicht in der ganzen fran-zösischen Nation? in allen französischen Ministern,in den Jesuitistcn und Legitiinistcn, wie in den Na-poleonisten und Kolumbistcn? in Talleyrand undSoult, wie in Chateaubriand und de la Martine?ruft es uns nicht jeder übcrmüthige Walsche offenoder verhüllt zu, daß der Rhein, daß die Deutschenbestimmt sind Frankreichs Knechte zu scyn?

Zu 2. Hierauf antworte ich kurz. Freilich hatEngland weder Mittel noch Lust, jetzt Hülfsgelder zuzahlen; aber das hatten wir bei allen schlechten Zei-chen dieser Zeit doch nicht zu fürchten, daß die Eng-lander mit den Franzosen gemeinsame Sache mach-ten, Maas und Rhein, und Holland und Belgienfür sie zu erobern. Umgekehrt das Tröstlichehat sich wenigstens bei den beiden bewaffneten Ein-schrcitungen Frankreichs in Belgien gezeigt wur-den wir Deutsche besiegt, was in den Jahren 1830und 183 l gottlob das Allerunwahrscheinlichste war,so kamen sie uns mit Flotten und Geld gezwungenzu Hülfe: denn zwischen Dünkerken und dein Terelstreckt sich die Küste hin, die in Frankreichs Hän-den ihnen die gefahrlichste ist.

. Zu 3. Ich darf hicbei nicht verschweigen, daß