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und auch bestritten; und ich meine, wir stehen Beideim Wesentlichen noch wohl auf derselben Linie, wowir damals standen. Also nichts Neues, sonderndas Alte und mit ihm manche schöne Erinnerunghast Du mir zugeschickt.
Dagegen aber muß ich mich von vornher ver-wahren, daß Du meinst, ich stehe in Einer Dir ganzentgegengesetzten Reihe, gleichsam wie auf der äu-ßersten Linken. Du gebrauchst den Partheinamcn.Ich muß Dir hingegen gestehen, daß ich in vielenStücken, zumal wo von ländlichen Verhältnissenund von den nothwendigcn Fesseln vieler zu wildenund flüchtigen Kräfte die Rede ist, wohl immermehr mit denen gestanden bin, die sich Deinen An-sichten zuneigen. Nur ist es mir platterdings un-möglich, aus politischen Lehren und Einrichtungendie strengen Konsequenzen zu ziehen, deren Ziehungin solcher Allgemeinheit, als Du hier und viele An-dere sie jetzt gebrauchen, erst in unserm politischenOppositionszcitalter der letzten dreißig Jahre Vsodcgeworden ist. Denn alles, was auf irdischem Bo-den steht, ist durch Zeit, Klima, Volksart, und durchhundert und tausend andere zufällige Verhältnisseso vielfach bedingt und modisicirt, daß die Lehrenund Grundsätze nirgends vollständig zur Anwendung