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9,2 (1839) Thermom - U
Entstehung
Seite
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Des I^iulttes. h urbeii cluiulr 1'ulurisutluii. 1565

niclit ebenso gut die Holge irgend einer andern hügsnlrsit die-ser Welle, könnte sie nickt selbst das Idesultat von an-deren uns noch gänzlich unbekannten Vibrationen se^n,die viellsicbt alle bei jeder Ltörung des Oleicbgswicbtss zugleicber ^eit entstebn und von denen bald die eins, bald dieanders vorbei rsobend ist? Wie es sich aber auch mit diesenund allen übrigen h'ragen, dis sicb dem aufmerksamen Deserdieses Artikels von selbst aukdringen werden, vsrbaltsn man,wir wollen uns mit dem Olücks begnügen, in einer ^sit ge-lebt zu babsn, wo man in der Drbsnntnils einer der schön-sten Seiten der lVatur so weit vorgedrungen ist, unsern s^,ä-ten Nachkommen und der künftigen Vervollkommnung der ma-tbemaliscben Analyse iiberlsssend, das zu vollenden, was wirbegonnen baben. In dieser Erwartung wird es sucb erlaubtsevn, uns der nuten Hoffnung hinzugeben, dals unsere IVach-lolger nebst der Drweitsrung der Xenntnils der lVstur, diescbon an sicb selbst als ein reiner Oewinn zu acbten ist, aucliüber die uns so lange verborgene innere (lonstruction und Or-ganisation der Xorper und der Wirkungen ibrer Xlsments auseinander genügende Aufschlüsse erbaltsn werden. Nachdemuns Iläuv's scböns Lntdeckungsn die regelmässige Gestalt die-ser Xlsments der kr^stalliniscben Xör^zer kennen gelebrt bat undnacbdem uns die ?bänomens der doppelten Ilrechung des lhick-tss durcb dieselben lvörpsr ein Littel an die Hand gegebenbaben, jene (destalten und ibre Wirkungen gleicbssm im Orofsenzu sebn und durcb Hülfe der Analyse mit Licberbeit zu mss-sen, werden wir uns der Verstrebung nicbt weiter entzieh»können, diesen bisber so dunklen und unzugänglichen Wegnocb weiter zu verkolgen. Denn welcbes aucb der Wertb derIl)?^>otbess eines Alles durchdringenden Oelbers und der aukdieser llasis bereits aufgeführten lifksoris se^n mag, die hü-genscbalt allein, dsls die Lrscbeinungsn der Polarisation nurbei kristallinischen Ivör^>ern statt haben, und vielleicht poclrmslir der Dmstand, dals such solche Xorper, welche in ihremnatürlichen Zustande jene wunderbaren harbenbilder nicht zei-gen, vvie Olas und mehrere lVIstalls, doch durch (üompressionoder einseitige Lrwärmung (nach H. 61. IV. und V.) Zur Xl»Zeugung solcher IZilder, also gleichsam zum Ilebsrgang in diekristallinische Organisation gezwungen werden können, lälstnickt weiter daran zweifeln, dsls diese und vielleicht alle