Verhältniß der Klarheit des Gegenstandes/ wirdgewöhnlich auf den zehnten Theil eines Zollesgeschlitzt.
Wenn das Licht zu stark/ oder der GesichtS-gcgenstand zu hell ist/ so zieht sich der Augapfelzusammen/ um das ttebermaß des Lichtes abzu-halten/ durch welches sonst das Auge angegriffenwürde; beim Gegentheil/ wenn das Licht zu mattist/ dehnt sich der Augapfel auS/ damit dadurcheine größere Masse von Licht dem Auge zuströmenund dieses dadurch einen stärkern Druck auf dasAuge machen könne.
Plötzliche Uebergängc von dichtem Dunkel iuglänzendes Licht/ schaden dem Auge bedeutend.Deßhalb sollte man auch die Augen sorgfältig vondem vollen Effekt der Morgensonne beim erstenErwachen im Sommer schützen; und die Gewohn-heit in den hellsten Zimmern des Hauses zu früh-stücken schwächt zuverläßig die Augen/ die durchlangsame Uebcrgänge von einem Grade des Lichteszum andern erst nach und nach an den vollenSchimmer der MittagS-Sonne gewöhnt werdensollten.
Beim Erwachen die Augen zu reiben ist einböser Gebrauch/ den sich Mancher angewöhnt hat;und dennoch mögen gesunde Personen/ deren Ge-sicht den Tag über nur mäßig angestrengt ist/keine Übeln Folgen von diesem Mißbrauch vcrspü-