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dazu dienen, die besten Patrioten als verkaufte Vcrräthcr zu beflecken — Dan-ton, Robespicrrc, ja sogar Marat, dcnuncirte man als besoldet von Pitt.Der Pitt der Februarrevolution hieß Guizot, und den lächerlichsten Verdäch-tigungen mußte der Name Guizot Vorschub leisten. Erregte man den Neideines jener TageShclden, die schwach von Geist waren, aber lange in Saintc-Pelagic oder gar auf dem Mont-Saint-Michel gesessen, so konnte man dar-auf rechnen, nächstens in seinem Club als ein Helfershelfer Guizots, als einfeiler Söldner des Guizot'schcn BcstechungssystemS angeklagt zu werden. ESgab damals keine Guillotine, womit man die Köpfe abschnitt, aber man hatteeine Guizotinc erfunden, womit man uns die Ehre abschnitt. Auch der Namedes Schreibers dieser Blätter entging nicht der Verunglimpfung in jenerTollzcit, und ein Corrcspondcnt der Allgemeinen Zeitung entblödete sich nicht,in einem anonymen Artikel von den unwürdigen Stipulationen zu sprechen,wodurch ich für eine namhafte Summe meine literarische Thatigkeit den gou-verncmentalen Bedürfnissen des Ministeriums Guizot verkauft hätte.
Ich enthalte mich jeder Beleuchtung der Person jenes fürchterlichen Anklä-gers, dessen rauhe Tugend durch die herrschende Corruption so sehr in Har-nisch gcrathen; ich will diesem muthigcn Ritter nicht das Visir seiner Ano-nymität abreißen, und nur beiläufig bemerke ich, daß er kein Deutscher, son-dern ein Italiener ist, der, in Jesuitcnschulcn erzogen, seiner Erziehung treublieb, und zu dieser Stunde in den Bureaux der österreichischen Gesandtschaftzu Paris eine kleine Anstellung genießt. Ich bin tolerant, gestatte jedemsein Handwerk zu treiben, wir können nicht alle ehrliche Leute sein, cS mußKäuze von allen Farben geben, und wenn ich mir etwa eine Rüge gestatte, soist cS nur die raffinirte Treulosigkeit, womit mein ultramontancr Brutus sichauf die Autorität eines französischen Flugblattes bcxicf, das, der Tagcsleidcn-schaft dienend, nicht rein von Entstellungen und Mißdeutungen jeder Art war,aber in Bezug auf mich selbst sich auch kein Wort zu Schulden kommen ließ,welches obige Bczüchtigung rechtfertigen konnte. Wie cS kam, daß die sonstso behutsame Allgemeine Zeitung ein Opfer solcher Mystifikation wurde, willich später andeuten. Ich begnüge mich hier, auf die Nugsburgcr AllgemeineZeitung vom 23. Mai 18W, Außerordentliche Beilage, zu verweisen, wo ichin einer öffentlichen Erklärung über die saubere Insinuation ganz unumwun-den, nicht der geringsten Zweideutigkeit Raum lassend, mich aussprach. Ichunterdrückte alle verschämten Gefühle der Eitelkeit, und in öffentlicher Allge-meinen Zeitung machte ich das traurige Gcständniß, daß auch mich am Endedie schreckliche Krankheit des Exils, die Armuth, heimgesucht hatte, und daßauch ich meine Zuflucht nehme» mußte zu jenem ,,großen Almosen, welchesdas französische Volk an so viele Tausendc von Fremden spendete, die sich durchihren Eifer für die Sache der Revolution in ihrer Hcimath mehr oder minder
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