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Klügste. Wie keim es aber, daß sie das einsahen? Haben sie etwa nntcr denSteinen, womit man ihnen die Fenster einwarf, zufällig den Stein der Wei-sen gefunden?
Neunter Artikel.
Paris, den 16. Irwins 1832.
John Bull verlangt jetzt eine wohlfeile Regierung und eine wohlfeile Re-ligion foke-rx government, cbeap religion,) und will nicht mehr alle.Früchteseiner Arbeit hergeben, damit die ganze Sippschaft jener Herren, die seineStaatsintcrcssen verwalten oder ihm die christliche Dcmuth predigen, im stolze-sten Ucberfluß schwelgt. Er hat vor ihrer Macht nicht mehr so viel Ehrfurchtwie sonst, und auch John Bull hat gemerkt: la toros «las gramls n'est <zusllans In tot« dos potits. Der Zauber ist gebrochen, seitdem die englische No-bilitp ihre eigene Schwäche offenbart hat. Man fürchtet sie nicht mehr, mansieht ein, sie besteht aus schwachen Menschen wie wir Andere. Als der ersteSpanier fiel, und die Mexikaner merkten, daß die weißen Götter, die sie mitBlitz und Donner bewaffnet sahen, ebenfalls sterblich seien: wäre diesen derKampf schier schlecht bekommen, hätten die Feuergewehre nicht den Ausschlaggegeben. Unsere Feinde aber haben nicht diesen Vvrtheil; Barthold Schwarzhat das Pulver für uns alle erfunden. Vergebens scherzt die Clerisei: gebtdem Cäsar, was des Cäsars ist. Unsere Antwort ist: während achtzehnJahrhunderten haben wir dem Cäsar immer viel zu viel gegeben; was übriggeblieben, das ist jetzt für uns. —
Seit die Ncformbill zum Gesetze erhoben ist, sind die Aristokraten plötzlichso großmüthig geworden, daß sie behaupten: nicht bloß wer zehn Pfund Ster-ling Steuer bezahlt, sondern jeder Engländer, sogar der ärmste, habe dasRecht, bei der Wahl eines Parlamentsdeputirten seine Stimme zu geben.Sie möchten lieber abhängig werden von dem niedrigsten Bettler- und Lum-pengesindel, als von jenem wohlhabenden Mittelstand, der nicht so leicht zu be-stechen ist, und der für sie auch keine so tiefe Sympathie fühlt wie der Pöbel.Letzterer ist jenen Hochgeborenen wenigstens wahlverwandt; sie haben beide,der Adel und der Pöbel, den größten Abscheu vor gcwcrbfleißigcr Thätigkcit;sie streben vielmehr nach Eroberung des fremden Eigcnthnms, oder nach Ge-schenken und Trinkgeldern für gelegentliche Lohndicnerei; Schuldenmachen istdurchaus nicht unter ihrer Würde; der Bettler und der Lord verachten die bür-gerliche Ehre; sie haben eine gleiche Unverschämtheit, wenn sie hungrig sind,und sie stimmen ganz übercin in ihrem Hasse gegen den wohlhabenden Mittel-