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6 (1855) Vermischte Schriften : zweite Abtheilung
Entstehung
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baß cd Unrecht Wäre, wenn eilt 99iann, ber auf bem Sobtbettc läge, Wie geriet,ober ber nicht einmal feine ®cfid)tdmudfeln regieren fintne, Wie ©ebaftiani,für bic fclbftwifligcn 9tcgieruitgdaftc bed ftonigd oerantwortlicb fein muffe,©ad ift jebcnfalld eilte fdjlintnte ©treitfrage, bic eine hinlänglich grelle 93ebcu»tungbat; beim 9)tand;er erinnert fith batet an bad terrorijtifdje SBort: laresponsabilitd cest la mort. 5)itt einer Snoffijiofität, bie ic£) ntdjt billigenbarf, wirb bei tiefer ©clcgeitbctt, namentlich ton bent 9iational, bie Verattt«wortiiehfeit bed ftönigd behauptet, itnb in geige bejfcn feine 3noioIabiIität ge»längnet. ©tefed ift immer für Sttbwig fPbK'PP eine nttßbcbagltdje 9)iabmtng,unb bürfte wohl einigeg 9tad)finncit tu feinem Raupte bcrpcrbrtngcn. ©einegreuube meinten, cd wäre wünfebendwertb, baß er gar ttiditd tfnte. Wobei nurim ntinbeften bad fPrinjip Pon ber 3notolabiiität gut ©tbfufftoit fommen unbbabureb in ber iiffcntlidjcn 9Jictitttng erfdnittert werben fiütntc. 9lbcr SubwtgPhilipp/ Wenn Wir feine Sage billig ermeffen, mochte bod> nicht unbebingt jtttatein fein, baß er beim Sfegtcren ein biddjett ttachjuhelfen fud)t. Sr weiß,feine 9)tintftcr fittb feine ®cnied; bad glcifd; ift Willig, aber ber ®ctjt (fl febwadj.®ic faftifche Erhaltung feiner bötacht fcheint ifjrn bie §auptfad)c. ©ad f rin»jip pon ber 3nPioIabilität muß für ißn nur etn fcfitnbaircd Snterejfe haben,Sr Wcifj, tag SttbWigXVI., fopflofcn Stnbcnfcnd, ebcitfalld iupiolablegewcfcn.Sd l)at überhaupt in graitfrcicb mit ber Sttoiolabilität eine eigene 33cwnttbtniß.©ad fPrinjip ber Snpiolabtiität tft burdjattd ttnocrlchltcb. Sd gleicht bemEbelftcin in bent Sfitttge bed ©oit Souid gernanbo gjerej Slfaiba, Welcher ©teinbic wuitberbarc Sigenfcbaft buttes Wenn ein 9Jtartn, ber ihn am ginger trug,Pont höchfien Kirdüburme berabfiel, fo blieb ber ©teilt unocrlctst.

Um jebedj bent fatalen SUtßftaitb einigermaßen abjubelfen, b<d Subwtg^biiipp eine 3ntcrimdpräfibctitur geftiftet unb tcrt§crrn9)tentalidctbanutbc»fieibet. ©tefer würbe jetjt auch SDtinifter bed Snncrtt, unb an feiner ©teileWürbe £crr ©irob»be*S2ttn bütinifter bed Sultud, 9Jtan braucht biefc beitenSeutc nur attjufeben, ttttt mit Sicherheit behaupten ju fbnnctt, baß fte feiner©clbftftänbigfcit fid; erfreuen, uttb baß fte nur ald fontrafignirenbe $antpel»tnäntter agtrett. ©er eine, Monsieur le comte de Montalivet, ift eilt Wohl»geformter junger 9)iattn, faft attdfcbcttb Wie citt bübfeber Schuljunge, bett manbttrdj ein Vcrgroßcrungdglad ftctjt. ©er anbere, £err ®irob»be»S21in, jttr®enüge befannt ald fPräßbent ber ©eputirtenfammer, wo er jetergeit, bttrdjVerlängerung ober Sfbfürguttg ber ©ijutitgcit, bic Sntcrcjfcit bed fibttigd jttfbrbcrn gewußt, tft bad ©cooucntcnt felbft. Sr ein untergefeßter fOfannPott Wcidjcnt glctfdje, gebäbtgent Väudjlcttt, ftctffamcit Vetncbcn, einem §er»gen oon fPaptcrntadid, unb er ficht aud wie eilt Vraunfd'Wciger, ber auf benSßärften mit fPfctfenfüpfcn baitbclt, ober attdj wie eilt fjaudfreunb, ber beitftinbern Vrcjclit ntitbringt, unb bie §ttnbc ftrcidjclt.