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6 (1855) Vermischte Schriften : zweite Abtheilung
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beS abcligen Sehend beit bewert SBeweiS liefern, baß ber ©cclcnabel fetneSWegSerblich fet, unb int beften gälte mtr ein auf ercr Schein beS 33cffcrctt bic Set«bcitfd;aftcit unb Uittugeitbcit übcrtünd;e, tvctcfic bem SJlcnfchcngcfdilcdjtc atlju«mal anflcbcn. Sittein id; fcl;c niebt ein, Weshalb nun bennod) SDSämtcr, tocldjcihren ©eclcitabcl bcurfunben, ißn nicht fo gut, tote bic fetigen Sllmeit abcligcr©cfd;lcd)ter, nuf ißte Siitbcr feilten »ererben füitncn? $afccn biefe nun ittd;tand; fwßc Erinnerungen? llttb ifir cS in bett nicbrcftcu abeligen gamilicn amSilbe nicht and; nur Sin Sign, weither Sahrhunberte hinab biefe Srinncrungenan fith auf bic Snfet »ererbte? ©cfcljt, biefer ©cclenabcl bitbctc ebenfallseine 3 »nft, unb wollte fid; nur burd; ebenbürtige Ef;cn fortpflanjcn?grcilich Wirb ber ©eclcnabcl wohl niemals auf biefcit fonbcrbarcit Sinfattgerathcit; aber beitnoch: cS i|l gewiß fein ©runb gegen bic erbliche gort«bauer btefeS SlbclS »orhanben, als baß er nicht einer Safte, fonbern ber9Jtenfthh eit erb» unb ctgentbüntlich angehbrt. Etc Safte Wirb fid; immerfträuben, SBorjüge anjuerfennen, bic nicht and ihrer SUittc ber»orgehcit. UnbWeshalb ftra'ubt fic ßd) bagcgcit? StuS eigner Roheit ber ©efinnungen? oberaus jenem teeren |>»ihntutbe, mit welchem fic überhaupt ihre jpriutlcgicitfd;üt)t, ba fte burd; ©rünbe ber SBernunft biefetben nicht 31 t fchii^cn im ©taubeift.Stur Wenigen SJtcnfdjcn," fagtfPaScal,t'jt bic ©abe ber Srfin»bung eigen. ^Diejenigen, welche nicht im ©tanbe finb, etwas StcueS jufcbaffcit, bitben bic Sticbthctt unb' finb alfo bie ©ta'rfftcn; baher ficht manbentt tciglid;, baß bic le^teren bett erftercit beit Stußm ihrer ©entatitrit »er«,,weigern/' ©ie fetten, fjerr ©raf, biefe fPoItttF bcS StetbeS tutb leeren§othmuthS ift allen 3 ünfteit unb ®efchled;tcnt eigen ttttb lüitgft burd;fd)attt,Sch rebe hier ittd;t »ott 3 l)rcit eigenen ©cfinttungcn, beren cblercn ©ehalt ©ieuttberhohlcit jtt erfennen geben. Sollte aber auchbaS Steid; bcS Süorur«thcils nie ganj ju beftegett fein, folltc ,,bctS ©cfühl bcS fd)ül}eitbcit ©efeßeSbie SBolfSmoral, baS SBorurtljcil ber ®tcttfd;cn für bie 33orred;te beS SlbclSerhalten:" fo lange ber Slbel fclbft baS fRccfit ttnb bie Stcalität feiner S3or«jitge itnr auf Sittbtlbttttgcn unb SBorurtheile grünbett fann, fo lange wirb bieSJteinung beS 33oIFS gegen ihn Wad;feit unb feilte Sriftenj bebrohen, bis eingroßer 3iag beS ©eridits bie burd; SSoritrthcile gefejfcltc SBoIfSmoral befreit.

Etc Sld;tung, welche ©ie »ot SJtoitteSq uicu hegen, £>err ©raf, tl;eilcid) mit 3bneit. Sind) id; bctrad;te ihn als ein DraFcl, beffen Sprüche einegeiftbeherrfeßenbe Sraft haben. Slllem wenn SOtonteSquieu ftd) eine50Jonard;ie ohne Srbabel nicht beulen foitnte, wenn er ihn für bie ©tütsc berStirone hielt, fo laßt fich boch nid)t laugnctt, baß ber Slbel bic meißelt Ehrottejtt ©runbe gerichtet habe. 3it grattFretd) hat ber Slbel bic tBoiirbonen jtterflaufgefreffen, unb nad;ticr burd) feilte uncrfdttlichcn Slufprüdic rnicbcr aus bemSteidje »crtreibeit Reifen. am fort fagt in feiner ftharfen, wtßigcn