Vvrb emerku n g.
Die hier mitgctheilten Blätter wurden im Beginn des Frühlings, als Nach-rede zum 2. Theil des Buchs der Lieder, und mit der Bitte um schleunigstenAbdruck, nach Deutschland gesendet. Ich dachte nun, das Buch sei dort längsterschienen, als mir vor ein paar Wochen mein Verleger meldete: in einemsüddeutschen Staate, wo er das Manuskript zur Censur gegeben, habe manihn während der ganzen Zeit mit dem Imprimatur hingehalten, und er schlügemir vor, die Nachrede als besonderen Artikel in einer periodischen Publikazionvorweg abdrucken zu lassen. Indem ich sie also in solcher Weise dem »er-ehrungswllrdigen Leser mittheile, glaube ich, daß er, ohne große Anstrengungseines Scharfsinns, errathen wird, warum ich seit zwei und ein halb Jahrenso vielen Schlichen und Ränken begegne, wenn ich jene Denunziatoren be-sprechen will, die ihrerseits, ganz ohne alle Censur- und Redakzionsbeschrän-kung, den größten Theil der deutschen Pressen mißbrauchen dürfen. —
Paris, im Spätherbst 1838.
(ZW)