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O, wie schön! wie schön bist du, Geliebte!Du bist wie eine Rose!
Nicht wie die Rose von Schiras,
Die hafisbesungene Nachtigallbraut;
Nicht wie die Rose von Saron,
Die Heiligrothe, prophetengefeicrte; —
Du bist wie die Rost im Rathökeller zu Bremen.Das ist die Rose der Rosen,
Je älter sie wird, je lieblicher blüht ste,
Und ihr himmlischer Dust, er hat mich beseligt,Er hat mich begeistert, er hat mich berauscht,Und hielt mich nicht sest, am Schöpse fest,Der Rathskellermeister von Bremen,
Ich wäre gepurzelt!
Der brave Mann! wir saßen beisammenUnd tranken wie Brüder,
Wir sprachen von hohen, heimlichen Dingen,Wir seufzten und sanken uns in die Arme,
Und er hat mich bekehrt zum Glauben der Liebe, —Ich trank auf das Wohl meiner bittersten Feinde,Und allen schlechten Poeten vergab ich,
Wie einst mir selber vergeben soll werden,—Ich weinte vor Andacht, und endlichErschlossen sich mir die Pforten des Heils,
Wo die zwölf Apostel, die heil'gcn Stückfässer,